
Die Bürger:innenbefragung
Bei der offenen Straßenbefragung Werkstadt Fürth 2031 haben wir über über 150 Fürther:innen persönlich angesprochen und 230 Menschen online befragt:
„Wenn Du es entscheiden könntest – was würde sich in den kommenden 10 Jahren in Fürth verändern?“
Warum?
Wir haben uns gefragt, welche Themen die Bürger:innen ganz persönlich beschäftigen – vor ihrer Haustüre, in ihrer Stadt. Was haben die Menschen auf dem Herzen? Sind es ganz konkrete Anliegen oder dreht es sich eher um das große Ganze? Als Engagierte schlägt unser Herz für den kulturellen und gesellschaftlichen Wandel, doch wollen wir unsere Vorstellungen einer guten Zukunft anderen nicht überstülpen, sondern herausfinden, an welchen Stellen unseren Mitbürger:innen noch etwas fehlt.
Der gewählte Zeithorizont von 10 Jahren soll dabei einerseits zum größer Denken einladen, andererseits auch zum realistisch sein.
Wofür?
Anhand der vielen verschiedenen Perspektiven möchten wir ein fundiertes Gesamtbild erarbeiten. Ein Zwischenstand über die Bedürfnisse der Fürther Bürger:innen, aus dem sich konkrete Projekte, größere Ziele und ganz allgemein auch Werte der Bürger:innen ableiten lassen. Mit Hilfe der Agenda, die wir aus den Daten filtern, wollen wir bei den Ansprechpartnern in Politik und Verwaltung Werbung machen für die Belange der Bürger:innen und den Dialog weiter fördern.
Besonders wichtig ist uns außerdem, Menschen das Gefühl zu vermitteln, dass ihre Anliegen und Wünsche auch Chancen sind, die sich verwirklichen lassen. Unser Motto ist: Von der Ohnmacht zur Aktion/Selbstwirksamkeit.
Wer?
Lea und Michi sind 2 Fürther „Pingus“, die schon länger für einen Wandel in unserer Gesellschaft eintreten. Lea engagiert sich im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung, Freiwilligenarbeit. Michi arbeitet in verschiedenen Projekten und hat im letzten Jahr in Netzwerken der Nachhaltigkeit, Futures Literacy und Demokratie-Innovationen gearbeitet.
Für uns beide ist Partizipation ein wichtiger Schlüssel. In der Demokratie geht alle Staatsgewalt vom Volke aus, deshalb ist es wichtig, dass viele Bürger diese Macht über ihren Stimmzettel hinaus ausüben und sich aktiv für ihre Belange und die der schwächeren Mitbürger:innen stark machen!
Projektgruppe: „Pflanzen pflanzen“
Die Abstimmung beim Fürth im Übermorgen Festival hat ergeben, dass sich das Team der Werkstadt 2031 mit dem Thema „Stadtbegrünung“ beschäftigen soll. Auf Einladung kamen 10 engagierte Fürther:innen zusammen und haben für ihre Stadt ihr Traumprojekt realisiert: essbare, mobile Ruheoasen zu bauen. Genial!
Alles über das Projekt findet ihr hier:

Die Werkstadt in der Öffentlichkeit
Die Werkstadt beim Demokratiesalon
Wir konnten unser Projekt am Demokratiesalon am 31.10.2022 vorstellen. Das ganze findet Ihr zum Nachsehen auf Youtube.
Presseecho
Am 31.01.2022 wurde über unser Projekt auf nordbayern.de informiert. Wir sind beeindruckt, wie viel Menschen sich durch den Artikel angesprochen gefühlt haben und sich beteiligten.
Kurz darauf meldete sich Radio F und hat uns um ein Interview gebeten, um die Werkstadt Fürth 2031 weiter bekannt zu machen. Das hat uns sehr gefreut! Lea: „Bisher wurde ich noch nicht vom Radio interviewt. Dank den tollen Menschen von Radio F haben wir über unser Projekt und Bluepingu e.V. informieren dürfen.“ Michi: „Das ist natürlich eine tolle Anerkennung unserer Arbeit. Es freut mich, dass wir so sichtbarer werden und wir erhoffen uns natürlich, dass wir ein paar neue Leute auf diesem Kanal erreichen konnten, jetzt mitzumachen!“
Die Ergebnisse
Wir freuen uns total, die Antworten von fast 400 Fürther:innen über eine lebenswerte Zukunft mit Euch teilen zu können. Ziehts Euch rein!
Die Highlights
Für einige Highlights sind wir sehr dankbar und werden sie nie vergessen.

1. Die ersten Befragungen
Wir waren echt nervös, wollten wir doch herausfinden, was die Fürther:innen so bewegt. Wie reagieren die Passant:innen wohl? Das was kam, war viel mehr als wir erwartet haben: aufgeweckte Menschen mit Gemeinsinn und Anliegen, die zeigen: Wenn die Wünsche aus den Herzen wahr werden, dann gibt es diese bessere Welt bestimmt bald.

3. Badewannen, Pflanzen, Teamentwicklung
Die freiwilligen Stadtbegrüner:innen John, Miriam, Jakob, Nadine, Yana, Daniel, Sergio, Stefanie und Susanne / Was geht ab? So viele kreative, kraftvolle Wesen, die alles geben und mit uns Pläne schmieden, Wochenenden opfern, Badewannen begrünen, Beete bauen, Standorte finden

5. Spiele für die Nachhaltigkeit
Ende 2023 strahlte die Werkstadt im neuen Look – Ein Spieleabend und eine Spieletag. Ob es inspirierende Abende sind, an denen Gruppen Konsentenscheidungen unter der Leitung von Soziokratie-Experten erproben dürfen, am Markt der 17 Ziele das Spiel Pitch your greeen idea ausprobieren und vieles mehr.

2. Fürth im Übermorgen Festival
An unserem Stand am Nachhaltigkeitsfestival kamen wir ins Gespräch darüber, wie es klappen kann mit dem Fürth, dass 2031 voll wahr gewordener Wünsche ist. Außerdem waren alle aufgefordert abzustimmen, welchem Projekt wir uns widmen dürfen 🙂 Besonders geil war unser Schweinehund – wer kann ihn überwinden auf dem Weg zu mehr Engagement in unserer Stadt.

4. Vereinbarungen
Passantinnen am Zukunftssalon wurden befragt wie sie transformative Prozesse mittels alltäglicher Gewohnheitsumstellungen optimieren können. Es wurden ganz einfache Dinge, die im Alltag umsetzbar sind beschlossen. Plastikreduktion, Fleischkonsumreduktion und und und
Dieses Projekt wird gefördert durch die Fürther Partnerschaft für Demokratie

Noch ein klein wenig Geduld. Schau doch solange einfach mal bei Bluepingu e.V. vorbei.

